Meine Kameras
Prinzipiell sind alle am Markt vorhandenen (Digital)-Kameras für den Einsatz in der Luftbildfotografie geeignet, eine Nutzung hängt aber davon ab, für was der Luftbildfotograf sie nutzen möchte.
Hier ein paar Anforderungen, die ich im Netz gefunden habe:
großer Zoom-Bereich, Intervallautomatik, kompakt, leicht, Akku hält lange, 5 x optischer Zoom, ASR (Advanced shake Reduktion), normale AA Akkus, recht klein, muss Raw können, muss CHDK können, usw.
Ich persönlich benutzte seit Ende meiner Analogzeit Canon-Kameras, die den Einsatz von CHDK ermöglichen. Eine Medion-Kamera hatte ich nur kurz bei meinem Wiedereinstieg in die Luftbildfotografie im Einsatz und war von der Bildqualität nicht sehr angetan. Daraufhin habe ich mich auf Empfehlungen in verschiedenen KAP-Foren für die Canon S95, Canon A3300 und die Canon S110 entschieden.
Ich habe aber auch eine Sony A6000 im geplanten Einsatz, und das schon seit einigen Jahren. Leider ist diese Kamera mit ihren 344 Gramm doch erheblich schwerer als die Canon S110. Es geht hier nicht um mehrere Pfund Unterschied, aber schon die paar Gramm reichen aus, dass man erheblich mehr Wind oder größere Drachen benötigt, um die Kamera in die Luft zu befördern. Ich stehe also vor der Entscheidung, ob ich eine anstrengende KAP-Session mit der A6000 oder eine entspannte Session mit der S110 bevorzuge.
Da die Bildqualität der S110 nicht viel schlechter ist als die der A6000, entscheide ich mich überwiegend für die leichtere Kamera.
Für die beiden erwähnten Kameras gibt es genügend Hilfsmittel und Apps, um das Fotografieren aus der Luft zu erleichtern, das ist also kein Ausschlusskriterium.
| Canon S110 | Sony A6000 |
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